21 Kommunen für vorbildliche Initiativen der Integration und Förderung des Zusammenlebens prämiert

Integration

Beim Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Berlin 21 Städte, Gemeinden und Landkreise für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und der Förderung des Zusammenlebens vor Ort ausgezeichnet.

Der erstmals ausgelobte Wettbewerb soll zur Nachahmung guter Praxis anregen und die in der kommunalen Integrationsarbeit Tätigen in ihrer Arbeit ermutigen und stärken. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat gemeinsam mit den anderen kommunalen Spitzenverbänden auf Bundesebene den Wettbewerb unterstützt. Die beeindruckenden Beiträge insbesondere auch der kreisangehörigen Städte und Gemeinden belegen, dass Integration tatsächlich vor Ort stattfindet. Ein Fazit des Wettbewerbs ist, dass die Gestaltungsspielräume der Kommunen gestärkt werden müssen, die Kommunen für die Integrationsarbeit, die eine Daueraufgabe darstellen wird, aber ausreichende Finanzmittel brauchen.

Mehr als 140 Beiträge wurden bei dem vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) inhaltlich und organisatorisch betreuten und von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützten Wettbewerb eingereicht. Diese hohe Zahl der Wettbewerbsbeiträge und die insgesamt überzeugenden Aktivitäten der Arbeit vor Ort zur Integration und Förderung des Zusammenlebens können anderen Kommunen einen Anreiz zur Nachahmung geben. Die Wettbewerbsbeiträge zeigen eine beeindruckende Bandbreite an Konzepten, Projekten und Maßnahmen, mit der Kommunen sich innovativ und kreativ für gutes Zusammenleben und eine nachhaltige Integration engagieren. Dabei arbeiten viele verschiedene Partner zusammen. Partizipation und ehrenamtliches Engagement sind fester Bestandteil nahezu aller Beiträge.

Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft und Praxis ermittelte aus den Wettbewerbsbeiträgen die 21 Preisträger. In der Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“ wurden 17 Kommunen ausgezeichnet: vier kreisfreie Städte, zehn kreisangehörige Kommunen und drei Landkreise. Die ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Preisgeld von je 25.000 Euro. In der Kategorie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“ wurden vier Kommunen prämiert, sie erhielten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

Die Preisträger:

Kategorie „Hervorragende strategische Aktivitäten“

Kreisfreie Städte: Dortmund, Landeshauptstadt München, Osnabrück, Landeshauptstadt Schwerin

Kreisangehörige Kommunen: Alheim, Diemelstadt, Dülmen, Samtgemeinde Elm-Asse, Everswinkel, Henstedt-Ulzburg, Neuss, Osterholz-Scharmbeck, Landeshauptstadt Saarbrücken, Schwäbisch Gmünd

Landkreise: München, Oberspreewald-Lausitz, Osnabrück

Kategorie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“

Burgenlandkreis, Geestland, Hanau, Minden

Die Wettbewerbsergebnisse sind abrufbar unter www.kommunalwettbewerb-zusammenleben.de.