Höheres Finanzvermögen der Kommunen

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Am 11. Oktober 2018 veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Fachserie 14 Reihe 5.1 „Finanzvermögen des Öffentlichen Gesamthaushalts“. Im Vergleich zu den revidierten Ergebnissen aus dem Vorjahr nahm das Finanzvermögen des Öffentlichen Gesamthaushalts (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte und inklusive aller Anteilsrechte an Einheiten außerhalb des Sektors Staat) zum 31. Dezember 2017 um 5,4 Prozent auf 932,1 Mrd. Euro zu. Auf den Bund entfallen dabei 335,9 Mrd. Euro (+4,7 %), auf die Länder 233,95 Mrd. Euro (+1,3 %), auf die Sozialversicherungen 157 Mrd. Euro (+11,2 %) und auf die Gemeinden und Gemeindeverbände 205,226 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 7,1 % beziehungsweise 13,6 Milliarden Euro entspricht.

Betrachtet man nun nur die kommunalen Kernhaushalte, unter Berücksichtigung der Anteilsrechte, so betrug das kommunale Finanzvermögen beim nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2017 162,707 Mrd. Euro. Auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden entfallen 80 Mrd. Euro.

Mehr als die Hälfte des kommunalen Finanzvermögens geht auf die seit dem Jahr 2016 miterfassten Anteilsrechte an Einheiten außerhalb des Sektors Staat zurück. 47,6 Mrd. Euro des Vermögens gehen auf Bargeld und Einlagen zurück. Hiervon sind 26,9 Mrd. Euro Sichteinlagen.

Die Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zum Finanzvermögen des Öffentlichen Gesamthaushalts gibt im Übrigen auch Aufschluss über die Verteilung des kommunalen Vermögens nach Ländern oder auch Größenklasse.

Die Publikation kann unter: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/FinanzenSteuern/OeffentlicheHaushalte/Vermoegen/FinanzvermoegenOeffentlicherHaushalt2140510177004.pdf?__blob=publicationFile
abgerufen werden.