Bewerbungsphase für Fußverkehrspreis gestartet
Der Interessenverband FUSS e. V. hat die Bewerbungsphase für den 3. Fußverkehrspreis Deutschland eröffnet. Gesucht werden bis zum 18.10.2026 Kommunen, die mit innovativen Maßnahmen den Fußverkehr stärken und öffentliche Räume sicherer, barrierefreier und attraktiver gestalten. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) unterstützt den Preis in diesem Jahr als Schirmherr. Die ausgezeichneten Projekte sollen gute Beispiele sichtbar machen und andere Städte und Gemeinden dazu anregen, ähnliche Maßnahmen für mehr Lebensqualität und sichere Mobilität umzusetzen.
Kommunale Projekte für besseren Fußverkehr gesucht
Mit dem Fußverkehrspreis Deutschland werden Städte und Gemeinden ausgezeichnet, die sich mit konkreten Projekten für bessere Bedingungen des Zufußgehens einsetzen. Bewerben können sich Kommunen mit bereits umgesetzten oder sich in Umsetzung befindlichen Maßnahmen, die den Fußverkehr nachhaltig stärken und Vorbildcharakter besitzen.
Im Mittelpunkt stehen Projekte, die sichere, inklusive und ansprechende öffentliche Räume schaffen und über punktuelle Einzelmaßnahmen hinausgehen. Neben klassischen baulichen Maßnahmen können auch kommunikative oder organisatorische Ansätze eingereicht werden.
Sonderpreis „Das Klima geht zu Fuß“
Zusätzlich zum Hauptpreis wird ein Sonderpreis vergeben. Unter dem Motto „Das Klima geht zu Fuß“ werden Projekte ausgezeichnet, die öffentliche Räume klimaangepasst und klimaresilient gestalten und zugleich den Fußverkehr fördern. Gesucht werden beispielsweise Maßnahmen zur Verschattung, Aufenthaltsqualität oder Entsiegelung von Straßen und Plätzen, die gleichzeitig sichere und attraktive Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger schaffen.
Preisverleihung im Frühjahr 2027
Die Bewerbungsphase läuft vom 18.05. bis zum 12.10.2026. Die Preisverleihung findet am 03.04.2027 im Rahmen des Bundesweiten Umwelt- und Verkehrskongresses (BUVKO) in Wiesbaden statt.
Anmerkung:
Der Fußverkehr gewinnt für die kommunale Mobilitätsplanung zunehmend an Bedeutung. Die aktuellen Ergebnisse der Studie „Mobilität in Deutschland 2023“ zeigen, dass der Anteil des Fußverkehrs bundesweit deutlich gestiegen ist und inzwischen mehr als jeder vierte Weg zu Fuß zurückgelegt wird. Gerade in Städten nimmt die Bedeutung attraktiver und sicherer Fußwege weiter zu.
Mit den jüngsten Reformen des Straßenverkehrsrechts wurden zudem zusätzliche kommunale Handlungsspielräume geschaffen, etwa bei Fußgängerüberwegen oder Verkehrsberuhigungen. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie Städte und Gemeinden durch gute Gestaltung öffentlicher Räume, sichere Wege und klimaangepasste Infrastruktur die Lebensqualität vor Ort verbessern können. Entscheidend bleibt dabei jedoch, dass Kommunen ausreichend finanzielle und rechtliche Spielräume erhalten, um nachhaltige Mobilitätskonzepte und Infrastrukturmaßnahmen vor Ort umzusetzen.
Weitere Informationen:
Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung finden sich unter: www.fuss-ev.de









