2022 soll Europäisches Jahr der Jugend werden
Am 14.10.2021 hat die Europäische Kommission offiziell den Vorschlag vorgelegt, das Jahr 2022 zum Europäischen Jahr der Jugend auszurufen. Mit diesem Vorschlag will die Union jungen Menschen bessere Chancen für die Zukunft bieten, insbesondere in Zeiten der Pandemie. Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen sagte hierzu: „Vom Klima über Soziales bis hin zu Digitalem – junge Menschen stehen im Zentrum unserer politischen Entscheidungen und Prioritäten. Wir wollen ihnen zuhören, wie wir es auch auf der Konferenz zur Zukunft Europas tun, und wir wollen gemeinsam die Europäische Union von morgen gestalten. Eine Union, die stärker ist, wenn sie den Ansprüchen unserer Jugend gerecht wird – (Sie ist dann) … verwurzelt in Werten und kraftvoll im Handeln.“
Besonderer Fokus liegt bei dem Europäischen Jahr der Jugend auf dem Engagement und der Beteiligung der gesamten Jugend, eine Zukunft zu schaffen, die umweltfreundlicher, digitaler und inklusiver ist. Hierfür will die Kommission gemeinsam mit dem Europäischen Parlament, den Mitgliedstaaten und den regionalen wie lokalen Gebietskörperschaften besonders die unterstützen, die unter Corona am meisten gelitten haben.
Die Kommission arbeitet derzeit an einem konkreten Arbeitsprogramm. Das Europäische Jahr der Jugend geht einher mit der Umsetzung von NextGenerationEU, einem Aufbau-Programm, mit welchem Europa bekanntlich gestärkt aus der Pandemie hervorgehen soll. Im Laufe des Jahres wird die Kommission gemeinsam mit anderen EU-Organen, Mitgliedstaaten und Organisationen der Zivilgesellschaft verschiedene Aktivitäten auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene anbieten. Die Themen betreffen in erster Linie „Gleichstellung und Inklusion, Nachhaltigkeit, psychische Gesundheit und Wohlergehen sowie sozial akzeptable Arbeitsplätze“. Erste Veranstaltungen und Aktivitäten dürften im Januar 2022 starten.
Weitere Information finden sich unter: https://ec.europa.eu.