30 Jahre Friedliche Revolution: Bundesstiftung Aufarbeitung legt Förderprogramm für Veranstaltungen auf
Mit einer Sonderförderung unterstützt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bundesweit Veranstaltungen zu 30 Jahren Friedliche Revolution in der DDR und den Umbrüchen in Ostmitteleuropa. Bis zum 1. April 2019 können bei der Bundesstiftung hierzu Fördermittel bis zu einer Höhe von 10.000 Euro beantragt werden. Die Bandbreite kann von öffentlichen Diskussionen und Zeitzeugengesprächen über Filmvorführungen, Tagungen und Konferenzen bis hin zu Buchvorstellungen, Lehrerfortbildungen und Ausstellungseröffnungen reichen. Der inhaltliche Schwerpunkt soll auf Vorhaben liegen, die die Friedliche Revolution in der DDR in die langfristigen Entwicklungen von Demokratie und Diktatur einordnen und auch die anschließende Transformationszeit nach 1989 in den Blick nehmen. Besonders gefragt sind zudem Projekte, die eine international vergleichende Perspektive einnehmen. Die geförderten Veranstaltungen müssen im zweiten Halbjahr 2019 realisiert werden.
Im Rahmen ihres Schwerpunkts „Revolution und Transformation“ hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Jahr 2019 ein Sonderförderprogramm für Veranstaltungen ausgeschrieben.
Bis zum 1. April 2019 können Vereine und Initiativen, Gedenkstätten und Museen, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung, der Lehrerfortbildung sowie der Wissenschaft Fördermittel bis zu einer Höhe von 10.000 Euro beantragen, um insbesondere öffentliche Diskussionsveranstaltungen, Zeitzeugengespräche, Filmvorführungen, Tagungen und Konferenzen, Buchvorstellungen, Lehrerfortbildungen, Ausstellungseröffnungen im 2. Halbjahr 2019 auszurichten.
Im Rahmen des Programms können Mittel für Veranstaltungen beantragt werden, die sich mit den Ursachen, der Geschichte und den Folgen der Friedlichen Revolutionen in der DDR und Ostmitteleuropa beschäftigen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung heißt ausdrücklich Veranstaltungsvorhaben willkommen, die
- die Friedliche Revolution in der DDR in den langen historischen Linien der Entwicklung von Demokratie und Diktatur in Deutschland verorten,
- die Revolutionen und Umbrüche in der DDR und Ostmitteleuropa als Ausgangspunkte für die Entwicklungen der zurückliegenden 30 Jahre betrachten,
- vergleichende Perspektiven auf die postkommunistischen Staaten einnehmen,
- zu einer historischen Kontextualisierung aktueller politischer Prozesse und Problemlagen
beitragen.
Die Veranstaltungsvorhaben können ausschließlich im Zeitraum vom 01.08. bis 31.12.2019 durchgeführt werden.
Weitere Informationen zum Sonderförderprogramm „30 Jahre Friedliche Revolution und ihre Folgen“ sowie zur Antragstellung finden sich unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/sonderfoerderung2019.