Beleidigt und bedroht – Arbeitsbedingungen und Gewalterfahrungen von Ratsmitgliedern in Deutschland
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Januar d. J. eine Studie über verbale und tätliche Gewalterfahrungen von insgesamt 50 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern aller Parteien aus ganz Deutschland veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Bedrohungen und Gewalt gegen ehrenamtliche Mitglieder in Stadt-, Gemeinde- und Verbandsgemeinderäten sowie in Kreistagen sind keine Einzelfälle. Die häufig schon schwierigen Arbeitsbedingungen werden durch potentielle Gewalterfahrungen noch zusätzlich verschlechtert – oft zulasten des Berufs- und Privatlebens.
Das kommunale Engagement droht insgesamt abzunehmen. Seine besondere Bedeutung für die Demokratie erfordert ein bekämpfen der politisch motivierten Gewalt gegen die ehrenamtlichen Mandatsträger und Mandatsträgerinnen.
Die vollständige Studie kann abgerufen werden unter
www.boell.de
(Startseite, Publikationen).