Digitalisierung der Gewerbesteuer – Projektstand „Der digitale Gewerbesteuerbescheid“
Wir kommen zurück auf einen vorherigen Beitrag, in welchem wir über den Projektstand „Der digitale Gewerbesteuerbescheid“ bis zum Ende des Jahres 2024 berichtet hatten. Die ]init[ AG für digitale Kommunikation informierte, dass der digitale Gewerbesteuerbescheid auch ins Jahr 2025 erfolgreich gestartet ist, visuell und informativ besonders durch die neue Homepage https://digitaler-gewerbesteuerbescheid.de/, auf der alle wesentlichen Informationen zusammengetragen oder verlinkt sind.
Stand heute wurden über 1.500 Pilotkommunen über das Projekt informiert, von denen sich über 600 als Testkommunen am Projekt beteiligen. Hinzu kommen die Finanzministerien, alle sechszehn HKR-Hersteller, kommunale Verbände und andere Institutionen, IT-Dienstleister, Steuerberatungsbüros, zahlreiche IHKs und selbstverständlich die Unternehmen. Insgesamt haben wir damit über 1.000 Stakeholder/Teilhaber über das Projekt kontaktiert. Viele konnten für den digitalen Gewerbesteuerbescheid gewonnen werden. Dazu haben in starkem Maße die Länderarbeitskreise und die dort teilnehmenden Personen beigetragen.
Die Länderarbeitskreise sind im Februar/März 2023 gegründet worden, um möglichst viele auf einem offenen „digitalen Marktplatz“ zu versammeln und dabei in einem freien Austausch den Wirkungsgrad zwischen den einzelnen Beteiligten zu erhöhen. Seitdem haben 145 Termine stattgefunden, bei denen sich zeitweise bis zu 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer „gleichzeitig“ beteiligt haben. An dieser Stelle daher einen großen Dank an Sie alle, dass Sie uns die Treue gehalten haben und sich so aktiv für den Rollout des digitalen Gewerbesteuerbescheides in Ihren Bundesländern eingesetzt haben.
Mittlerweile ist dadurch der Gewerbesteuerbescheid in 122 Kommunen digital verfügbar. In den kommenden Monaten soll diese Zahl weiter erhöht werden. Um dies zu erreichen und dabei die Testkommunen effektiver zu begleiten, haben wir das Konzept der Länderarbeitskreise überarbeitet und an dieses Ziel sowie an projektinterne Rahmenbedingungen angepasst. Wie bereits in den zurückliegenden Terminen geäußert, werden die Länderarbeitskreise regional zusammengefasst und die Abstände zwischen den Terminen vergrößert. Damit möchten wir auch die hohe Terminlast für das Team reduzieren und zum anderen mit den freiwerdenden Kapazitäten den Fokus auf die besagten Echt-Bescheide legen.
Das neue Konzept sieht auch vor, eine stärkere Bündelung von Fragen und Antworten anzubieten. Hierbei werden wir mit jeder Termineinladung die Teilnehmerinnen und Teilnehmern auffordern, Fragen über unser Service Desk „einzureichen“, die dann im Termin vorgestellt werden. Wie das Prozedere konkret aussieht, werden Sie demnächst den Termineinladungen entnehmen können.
Als Anlage veröffentlichen wir zu diesem Beitrag die neue und visuell überarbeitete Onboarding Präsentation, die auch eine Übersichtskarte zu den projektbeteiligten Kommunen und dem jeweiligen Umsetzungsstand in Sachsen-Anhalt enthält.