Handreichung für Klimarisikoanalysen auf kommunaler Ebene

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Das Umweltbundesamt (UBA) hat Anfang Juni d. J. Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden zur Umsetzung einer Klimarisikoanalyse veröffentlicht. Die 40-seitige Publikation befasst sich mit dem Umgang, der Vorbereitung und Durchführung einer Klimarisikoanalyse auf kommunaler Ebene. Die Empfehlungen fassen den internationalen Standard „Anpassung an den Klimawandel – Vulnerabilität, Auswirkungen und Risikobewertung“ (DIN EN ISO 14091:2021-07) zusammen und ergänzen diese allgemeine Leitlinie für die Durchführung von Klimarisikoanalyse um spezifische Empfehlungen für die Umsetzung in Kommunen.

Die Handreichung richtet sich an diejenigen Akteure, die mit dem Klimaanpassungsprozess auf kommunaler Ebene beauftragt sind. Angesprochen sind sowohl Kommunen, die die vorliegenden Empfehlungen bei der Durchführung einer eigenen Klimarisikoanalyse selber nutzen wollen, als auch Kommunen, die damit einen externen Dienstleister beauftragen wollen und sich bei der Formulierung der Ausschreibung an diesen Handlungsempfehlungen orientieren können.

Primär richten sich die Empfehlungen an Städte und Gemeinden, die ausreichende Kapazitäten für die Durchführung einer Klimarisikoanalyse haben. Für kleine und finanzschwache Kommunen wurden ergänzend einzelne Hinweisboxen eingefügt. Auch denkbar sind interkommunale, kreisübergreifende oder regionale Zusammenschlüsse.

Anmerkung:

Die Bedeutung von Klimarisikoanalysen nimmt aufgrund des immer stärker voranschreitenden Klimawandels zu. Auch auf kommunaler Ebene (Städte, Landkreise, Gemeinden) spielen sie eine wichtige Rolle, weil dort vielen Anpassungsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Die vorliegenden Handlungsempfehlungen können die Vorbereitung und Durchführung einer Klimarisikoanalyse unterstützen.

Weitere Informationen finden unter: www.umweltbundesamt.de