Innovationsförderung für eine klimafreundliche Energieversorgung

Innovation

Das Bundeskabinett hat am 15. Juni 2022 den Bundesbericht Energieforschung 2022 verabschiedet. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung und stellt die Fortschritte im 7. Energieforschungsprogramm vor. Unter anderem wird das Projekt „Dialogbrücken“ dargestellt, welches der Deutsche Städte- und Gemeindebund inhaltlich unterstützt hat. Das Projekt beleuchtet die Rolle der Kommunen beim Übertragungsnetzausbau in Deutschland. Auch werden Pilotprojekte zur Wärmewende in Kommunen aufgezeigt.

Dabei hat der Bund laut Pressemitteilung die Forschung für die Energiewende im vergangenen Jahr mit rund 1,31 Mrd. Euro unterstützt. Dabei hat die Bundesregierung 6.995 Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte mit 878,24 Mio. Euro gefördert und 314,42 Mio. Euro in die institutionelle Förderung des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren investiert.

Beim 7. Energieforschungsprogramm steht laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) der beschleunigte Transfer von Innovationen in die energiewirtschaftliche Praxis im Vordergrund. Dazu setzt die Bundesregierung auch auf strategische Förderformate, wie die Reallabore der Energiewende des BMWK und die Wasserstoff-Leitprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die der Bundesbericht ausführlich vorstellt.

Deutschland will klimaneutral und unabhängiger von Energieimporten werden. Das gelingt nur durch einen konsequenten Umbau der Versorgungssysteme auf erneuerbare Energien, mehr Energieeinsparungen und -effizienz. Zugleich müsse man laut BMWK den Markthochlauf beim grünen Wasserstoff weiter intensivieren und diesen noch schneller vorantreiben. Die Energieforschung leiste hier mit ihren Innovationen einen wichtigen Beitrag. Bei der Förderung hat das BMWK dabei den Blick vor allem auf die Praxis gerichtet, damit Forschungsergebnisse so schnell wie möglich für die Energiewende bereitstehen.

Der vollständige Bericht sowie Pressemitteilung sind zu finden unter www.bmwk.de.

02.08.2022