Modellregionenwettbewerb „Ernährungswende in der Region“ gestartet
Der Modellregionenwettbewerb „Ernährungswende in der Region“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurde gestartet. Das BMEL hat in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) den Modellregionenwettbewerb aufgelegt und stellt bis zu 12 Mio. Euro für die Förderung von Projekten zur regionalen Ernährungstransformation bereit. Ziel des Modellregionenwettbewerbs ist es, herausragende und innovative Konzepte für eine gesunde und nachhaltige Ernährung in unterschiedlichen Regionen Deutschlands zu unterstützen. Projektskizzen können bis zum 4. September 2023 um 12.00 Uhr (Ausschlussfrist) bei der BLE eingereicht werden.
Mit der Förderung einer gesunden und nachhaltigen Ernährung ist die Anwendung der Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., der Einsatz eines hohen Anteils an Bio-Lebensmitteln, der Ausbau des Öko-Landbaus und die Reduzierung der Lebensmittelabfälle verbunden. Regionale Wertschöpfungsketten bis hin zur Außer-Haus-Verpflegung sowie weitere Vernetzungsstrukturen sollen in dem Zusammenhang auf- und ausgebaut werden. Die geförderten Projekte sollen Vorbildcharakter haben, auf andere Regionen übertragbar sein und im Dialog mit den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen entwickelt werden. Der Wettbewerb richtet sich vor allem an Gebietskörperschaften wie Städte, Gemeinden, Landkreise und andere Organisationen.
Für die Bewilligung der Projekte ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen. Dabei sind in einem ersten Schritt zunächst Projektskizzen einzureichen, die wettbewerblich begutachtet werden. Die Erstellerinnen und Ersteller der vielversprechendsten Projektskizzen werden anschließend aufgefordert einen Förderantrag zu stellen.
Detaillierte Informationen zur Bekanntmachung sind zu finden unter: www.bmel.de bzw. unter www.ernaehrungswende-in-der-region.de.