Preis Bundeswehr und Gesellschaft wird zum zehnten Mal verliehen
Im Jahr 2024 wird der „Preis Bundeswehr und Gesellschaft“ zum zehnten Mal durch den Bundesminister der Verteidigung verliehen. Der Preis würdigt bspw. Amtsträger oder Gemeinden, die sich in besonderem Maße für die Belange der Bundeswehr und deren Angehörige in Öffentlichkeit und Gesellschaft einsetzen. Preisträger werden in den Kategorien Gebietskörperschaften, Vereine, Bildung und Kultur sowie Einzelpersonen gesucht. Der Empfehlungsausschuss legt dem Bundesminister der Verteidigung nach Prüfung der eingegangenen Vorschläge potenzielle Preisträger zur endgültigen Entscheidung vor.
Der Preis verfolgt das Ziel, die Bundeswehr noch besser in der Gesellschaft zu verankern, das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft weiter zu vertiefen und langfristig zu festigen. Neben der gesellschaftlichen Anerkennung soll über die Bundeswehr informiert, diese gewürdigt und die Bandbreite existierender gesellschaftlicher Initiativen sichtbar gemacht werden. Für das Jahr 2023 werden erneut Preisträger in vier Kategorien gesucht.
In die Kategorie „Gebietskörperschaften“ fallen Einzelpersonen, Institutionen oder Initiativen, die sich auf kommunaler Ebene in besonderer Weise um das Verhältnis von Bundeswehr und Gesellschaft verdient gemacht haben.
In der Kategorie „Vereine“ sollen Organisationen nach Vereinsrecht gewürdigt werden, die nicht unter die Kategorie „Gebietskörperschaft“ fallen, sich aber wie diese in besonderer Weise initiativ um das Verhältnis von Bundeswehr und Gesellschaft verdient gemacht und für die Belange der Bundeswehr oder ihrer Angehörigen im In- und Ausland eingesetzt haben (z. B. Mitarbeiter, Bürgermeister, Landräte).
Die Kategorie „Bildung und Kultur“ würdigt jene Einzelpersonen, Institutionen oder Initiativen (z. B. Filmprojekte, Regisseure, Journalisten, Künstler etc.), die bundeswehrspezifische oder sicherheitspolitische Themen in künstlerischer bzw. journalistischer Weise der Gesellschaft nähergebracht haben. Des Weiteren werden in dieser Kategorie Einzelpersonen, Institutionen oder Initiativen ausgezeichnet, die sich in zivilen Bildungs- und Forschungseinrichtungen in besonderem Maße für die Vermittlung sicherheitspolitischer Themen oder das Verhältnis von Bundeswehr und Gesellschaft (z. B. durch Forschungsarbeiten, spezielle Lehrveranstaltungen oder eine besondere Zusammenarbeit mit Jugendoffizieren) einsetzen.
Die Kategorie „Einzelpersonen“ zeichnet diejenigen aus, die nicht unter die vorher genannten Bereiche fallen und sich in besonderer Weise initiativ um das Verhältnis von Bundeswehr und Gesellschaft verdient gemacht haben. Hierzu gehören bspw. Personen, die sich im besonderen Maße um Soldatinnen bzw. Soldaten am Standort oder im Auslandseinsatz und deren Familien bemühen oder die Solidarität in der Gesellschaft mit der Bundeswehr fördern.
Vorschläge für auszeichnungswürdige Projekte können über unterschiedliche Abteilungen und Vertretungen der Bundeswehr bzw. über den Deutschen Städte- und Gemeindebund bis Dienstag, den 29. Februar 2024, per E-Mail (kristine.stuevecke@dstgb.de) eingereicht werden. Es können auch Vorschläge eingereicht werden, die bislang keine Berücksichtigung fanden. Die Bewerbungen sollten im dafür vorgesehenen Formblatt eingereicht werden, das über den Deutschen Städte- und Gemeindebund angefordert werden kann.
Die Auszeichnung je Kategorie besteht aus einer Skulptur, einer Urkunde sowie einem Preisgeld von 2.500 Euro.
Als Ansprechpartner steht beim DStGB Herr Finn Brüning, Telefon 030 / 77307-242, E-Mail: finn-christopher.bruening@dstgb.de zur Verfügung.