Trotz sinkender Asylzahlen – Kommunen weiter im Krisenmodus

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Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) hat ermittelt, dass trotz sinkender Asylanträge im Jahr 2024 viele Kommunen nach wie vor im Krisenmodus sind. Insbesondere ist die Unterbringung weiterer Geflüchtete auf dem regulären Wohnungsmarkt nahezu unmöglich bzw. herausfordernd und stellt die größte Hürde für die Kommunen dar. Ebenso ist die Versorgung mit Integrations- und Sprachkursen nach wie vor problematisch. Hinzukommt die allgemein schwierige Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden, die den Druck erhöht. Das Präsidium des Deutschen Städte- und Gemeindebundes hat in seiner Sitzung vom 25.11.2024 Bund und Länder aufgefordert, die Kommunen bei der Integration und Unterbringung von Flüchtlingen dauerhaft zu unterstützen. Dies bedeutet insbesondere die Übernahme aller flüchtlingsbezogenen Kosten sowie das klare Bekenntnis, nur Flüchtlinge mit festgestellter Bleibeberechtigung auf die Kommunen zu verteilen.

Die Befragung von DESI und dem Mediendienst Integration zum Stand der Flüchtlingsaufnahme wurde zwischen August und September 2024 durchgeführt. [mehr]

13.02.2025