Wesentliche Ergebnisse des 8. Kohäsionsbericht der EU-Kommission „Kohäsion in Europa bis 2050“
Die Kohäsionspolitik ist die Strategie der Europäischen Union zur Förderung und Unterstützung der „harmonischen Entwicklung ihrer Mitgliedstaaten und Regionen als Ganzes“. Gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (Art. 174) hat die Kohäsionspolitik das Ziel, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu stärken, indem sie Ungleichheiten im Entwicklungsniveau der Regionen abbaut. Ungefähr 32,5 % des EU-Haushalts für 2014 bis 2020 (dies entspricht 351,8 Mrd. Euro im Verlauf von sieben Jahren zu Preisen des Jahres 2014) sind den Finanzierungsinstrumenten zugewiesen, mit denen die Kohäsionspolitik unterstützt wird. Diese werden von der Europäischen Kommission, den Mitgliedstaaten und Beteiligten auf lokaler und regionaler Ebene gemeinsam verwaltet und bereitgestellt.
Im Februar d. J. hatte die EU-Kommission den 8. Bericht zur Kohäsionspolitik vorgelegt, in dem die Fortschritte analysiert werden, die in den letzten zehn Jahren erzielt wurden. Daneben wurden die Herausforderungen für die nächsten 30 Jahre dargelegt. Der Bericht geht auf die Auswirkungen der COVID-19-Krise und des Ukrainekrieges sowie die Folgen der klimatischen, digitalen und gesellschaftlichen Veränderungen für die ausgewogene Entwicklung der Union ein. [mehr]